Tag der Erde 2021 - #EarthDay - Jane Goodall Institut - Deutschland

Tag der Erde 2021 – #EarthDay

Ein farbenfrohes Bild der Erde aus dem Weltraum

Bild: Elena Mozhvilo

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Der „Earth Day“, sprich Tag der Erde, entstand 1970 durch einen spontanen Studentenprotest in den USA. Mittlerweile findet er auf der ganzen Welt statt. Auch in Deutschland gibt es ein nationales Earth Day-Komitee in Frankfurt am Main. Natürlich gilt es die Problematiken der Umweltzerstörung nicht nur an einem Tag zu bedenken. Und so gilt für den Tag der Erde ähnlich wie Jane Goodall’s Motto „Lets make a difference every day“ (Mache einen Unterschied an jedem einzelnen Tag)“  → „Make every day an Earthday“ (Mache jeden Tag zum Tag der Erde).

Der alljährliche Earth Day steht in jedem Jahr unter einem besonderen Motto. In diesem Jahr lautet es „Restore our Earth“ (Unsere Erde wiederherstellen). Wir alle sind dazu aufgerufen, unsere Erde zu reparieren oder zu restaurieren. Das ist durchaus sehr bildlich gesprochen. Wortwörtlich wiederherstellen lässt sich die Erde leider nicht mehr. Doch die Natur hat eine große Selbstheilungskraft, auf die wir durchaus hoffen können. Wenn wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten und die Erde so weniger verschmutzt wird, können wir zumindest auf ein Mindestmaß an Regeneration der Erde hoffen. Diese Selbstheilungskraft der Erde ist nicht zuletzt auch einer von Jane Goodalls Gründen zur Hoffnung. Dies täuscht jedoch nicht über die hochproblematische Umweltzerstörung hinweg. Um die Regeneration der Erde zu fördern, muss jede/r Einzelne mit anpacken.

Der Earth Day in Deutschland hat sich dazu 2021 das Thema nachhaltige Ernährung in den Mittelpunkt gesetzt mit dem  Slogan „Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde”. Wir möchten euch zeigen, wie eine nachhaltige Ernährung sehr einfach gelingen kann. Auch wenn die meisten Tipps wahrscheinlich bereits bekannt sind, findet ihr die Wichtigsten hier noch einmal zusammengefasst.

Worauf man beim Einkauf allgemein achten kann

Zunächst einmal empfiehlt es sich, Einkäufe zu planen und einen Einkaufszettel zu führen. So lässt sich vermeiden, dass man aus spontaner Lust und Laune zu viel einkauft. Außerdem hilft es, nicht mit leerem Magen den Einkauf zu erledigen: Der eigene Hunger regt häufig dazu an, zu viel einzukaufen.

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, regional und saisonal zu kaufen. Wer sich nicht mehr sicher ist, welche Produkte gerade Saison haben, kann sich hier informieren.

Da Obst und Gemüse leider oft auch während der Saison in Kühlhäusern angebaut werden, empfiehlt es sich direkt beim Erzeuger, sprich vom Biohof des Vertrauens, einzukaufen, sofern dies möglich ist.

Dass Fleisch und tierische Produkte eine eher negative Klimabilanz haben, ist wahrscheinlich hinreichend bekannt. Hinzu kommen die furchtbaren und grausamen Zustände in den Mastbetrieben. Wer hier zum Wohl von Tier und Klima handeln möchte, kann den Fleischkonsum reduzieren und sollte ausschließlich bei einem Metzger einkaufen, der ausschließlich Fleisch aus artgerechter Tierhaltung verarbeitet.

Alternativen zur Plastikverpackung

Leider sind zahlreiche Produkte in Plastik verpackt. Dem ganz zu entgehen, ist im herkömmlichen Supermarkt tatsächlich schwierig. Es gibt aber Möglichkeiten, bei einzelnen Produkten auf Plastik zu verzichten. Für das Brot oder die Brötchen beim Bäcker kann man eine eigene Stofftasche mitbringen. Das gleiche gilt auch für Obst und Gemüse. In Supermärkten kann man dafür auch für wenig Geld wiederverwendbare Einkaufsnetze kaufen. Außerdem gibt es immer mehr sogenannte „Unverpackt-Läden“, in denen man die Produkte ohne Verpackung kaufen kann. Auch in vielen Bereichen wie beispielsweise der Kosmetik gibt es immer mehr Plastikalternativen.

Problem-Rohstoff Palmöl

Ein großes Problem ist die Verarbeitung von Palmöl oder Palmfett in einer Vielzahl von Produkten, vor allem im Bereich der Süßwaren, Snacks und Fertiggerichten. Ölpalmenplantagen befinden sich in der Regel auf der Fläche von abgeholzten Regenwäldern. Um die Ölpalmen anzupflanzen, muss also der Lebensraum zahlreicher Arten und nicht zuletzt der Primaten zerstört werden, die uns als Teil des Jane Goodall Instituts natürlich sehr am Herzen liegen. Zudem wird damit die „Lunge der Erde“ zerstört, die wir zur Umwandlung von CO2 dringend benötigen. Zusätzlich werden bei der Raffination, also der Reinigung und Veredelung des Palmöls, Schadstoffe freigesetzt, die krebserregend sein können. Es lohnt sich also in doppelter Hinsicht das Kleingedruckte zu lesen, um sicherzugehen, dass die Produkte, die man kauft, ohne Palmöl hergestellt sind.

Wenn Ihr mehr zum Thema Palmöl erfahren wollt, klickt hier.

Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten durch den eigenen Konsum etwas für die Umwelt zu tun. Das muss nicht unbedingt aufwendig oder entbehrungsreich sein. Vielleicht kann Euch der Earthday in diesem Jahr dazu anregen, einmal darüber nachzudenken.

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