Zoonose auf dem Teller - Jane Goodall Institut - Deutschland

Zoonose auf dem Teller

Dr. med. vet. Ulrike Beckmann

Bushmeat Trade auf dem Wildtiermarkt

Bild: ap.news

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“Buschfleisch” gilt als Reservoir für unzählige Krankheitserreger. Allein im Kongo werden davon Millionen Tonnen verkauft. Es ist nicht nur eine wichtige Proteinquelle, sondern gilt auch als schmackhafter und gesünder, und aufgrund hoher Preise als Statussymbol.

Durch die Ausbeutung und Zerstörung noch funktionierender Ökosysteme kommen zuerst die Menschen vor Ort, durch die Globalisierung aber auch weltweit in Kontakt mit bisher unbekannten Erregern. So geschehen vor einem Jahr mit der Verbreitung des SARS-Covid-2-Virus mit nachfolgender Corona-Pandemie, deren Überwindung uns noch sehr viel abverlangen wird.

Die Vergangenheit hat uns eigentlich schon gelehrt, dass dies nicht die erste und ganz sicher auch nicht die letzte von Tieren übertragene Krankheit ( Zoonose) sein wird. Wenn wir nicht umgehend weltweit die Ursachen bekämpfen, wird die nächste Pandemie nicht lang auf sich warten lassen. Dabei reicht es bei weitem nicht aus, die Schuld den Ursprungsländern zuzuschieben.

Ein Artikel der Deutschen Welle schildert diese Situation sehr eindrücklich und bildhaft. Zu Wort kommen auch Luwí Nuguluka der Wildlife Crime Prevention (WCP) Sambia und Dr. Ulrike Beckmann vom Jane Goodall Institut Deutschland.

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