Frau mit Mundnasenschutz und Schimpansin Kudia. Logos von ifaw, King's College London, Robert Koch Institut, Max Planck Gesellschaft, Deutsche Wildtierstiftung.

Auf den Spuren von Zoonosen und Wildtierhandel

In Zusammenarbeit mit dem Max-Planck Institut, dem Robert-Koch-Institut, der Deutschen Wildtier Stiftung, dem King's College London und dem IFAW (International Fund for Animal Welfare).

Sind Zoonosen menschengemacht? Wie gefährlich sind Zoonosen für unsere engsten Artverwandten, die Schimpansen? Was für eine Rolle spielt der Wildtierhandel dabei und was können wir tun, um Zoonosen zu verhindern? In unserer dreiteiligen Seminarreihe erhältst Du konkretes Hintergrundwissen und praktische Perspektiven von Experten.

Unsere Referenten

Dr. Roman Wittig ist Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Direktor des Tai Chimpanzee Projekts an der Elfenbeinküste. Er ist Verhaltensforscher und beschäftigt sich dabei unter anderem mit der Kommunikation und Kognition freier Schimpansen und anderer Primatenarten in der Wildnis – insbesondere mit Bonobos, Magabeys und Pavianen – um die menschliche Evolution zu verstehen.

Der Epidemiologe Dr. Fabian Leendertz leitet am Robert-Koch-Institut die Projektgruppe “Epidemiologie hochpathogener Mikroorganismen” und erforscht Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die gleichermaßen bei Menschen und Tieren vorkommen.

Der Tierarzt Moritz Franz-Gerstein ist Referent für Natur- und Artenschutz bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Er befasst sich insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur.

Dr. Lena Springer ist promovierte Sinologin und verbindet in Ihren Studien die Fachbereiche der Botanik und traditionellen chinesischen Medizin.

Mona Bachmann ist Naturschutzbiologin und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie. Sie forscht in ihrer Arbeit zu Ursachen und Lösungsansätzen von nicht nachhaltiger Jagd, Wilderei und dem Wildtierhandel. Der Hauptfokus liegt dabei auf West Afrika und der sogenannten „Buschfleischkrise“, aber auch Jagd und Wilderei in Europa.

Vidrige H. Kandza (Vortrag in englischer Sprache) ist Naturschutzbiologe mit 7 Jahren Arbeitserfahrung in den Nationalparks Odzala Kokoua und Nouabale-Ndoki zur Habituierung, und hat zum Schutz von Gorillas, Elefanten und mit den dortigen Jäger und Sammler Gemeinschaften der BaYaka gearbeitet.

Robert Kless ist seit 2005 beim IFAW (International Fund for Animal Welfare) und dort Landesvertreter in Deutschland und ist somit der Ansprechpartner für nationale wie internationale Partnerschaften und Projekte. In dieser Funktion befasst er sich mit Wildtierhandel, insbesondere im Internet, sowie mit dem Schutz von Elefanten, Wölfen und Meeressäugern.

Anmeldung

Hier kannst Du dich für unsere Seminarreihe anmelden. Bitte gib dabei unter Deinen persönlichen Informationen an, an welchem Termin Du teilnehmen möchtest, damit wir Dir die richtigen Zugangsdaten übermitteln können.

Baby Schimpanse

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